Zehntkeller - Menu

Weinstr. 3a, 76829 Landau In Der Pfalz, Ranschbach, Germany

🛍 Deutsch, Europäisch

Phone: +496345407722

Address: Weinstr. 3a, 76829 Landau In Der Pfalz, Ranschbach, Germany

City: Ranschbach

Menu Dishes: 19

Reviews: 0

Full menu - 19 options

All prices are estimates on menu.

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Meat

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For Our Little Guests

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Pfälzer Spezialitäten

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Spezialitäten Aus Bayern Und Dem Rest Der Welt

From Our Cold Kitchen

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  • Deutsch Savor the rich flavors of traditional German cuisine, featuring hearty meats, tangy sauerkraut, and sumptuous sauces. Delight in authentic dishes that bring a taste of Germany to your table.
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Similar Restaurants

Da Angelo

Da Angelo

Hauptstraße 58, 76855, Annweiler am Trifels, Germany

Menu • Pizza • Cafés • Sushi • Fastfood


"Dieses Jahr machte – zumindest phasenweise – bereits der März einen auf Wonnemonat. Deshalb zog es mich etwas früher wie gewohnt an die formschönen Sandsteinfelsen des Pfälzerwaldes, um meinem Lieblingshobby, dem Felsklettern, zu frönen.   Unter der Woche hat man an den gängigen Kletterfelsen rund um Annweiler meist seine Ruhe. Zusammen mit meinem langjährigen Kletterpartner und befreundeten Schulkollegen ging es an diesem Mittwochnachmittag an die Mittlere Deichenwand bei Wilgartswiesen, wo uns einige Routen im 6. bzw. 7.Schwierigkeitsgrad gelangen.   Bis in die Abendstunden hingen wir an schmalen Leisten und standen dabei auf noch kleineren Tritten in den mehr oder weniger geneigten Sandsteinwänden. Natürlich machte das hungrig. Als erfahrener Felsgänger weiß man ja, dass nicht nur das Kaffeetrinken ein integraler Bestandteil des Kletterns darstellt – „Man geht nicht nach dem Klettern einen Kaffee trinken, sondern Kaffeetrinken ist Teil des Kletterns.“ Zitat Wolfgang Güllich, deutsche Kletter Ikone der 80er Jahre – sondern auch das gemeinsame Abendessen mit dem oder den Seilgefährten einen Klettertag perfekt abzurunden vermag.   Der Alte Nußbaum in Schwanheim hatte an diesem Mittwoch aus mir nicht mehr geläufigen Gründen geschlossen. Plan B sah eine Lokalität in Annweiler vor. Das Umoya, eine meiner Lieblingsadressen in der Stauferstadt am Trifels, hatte Ruhetag. Die Alte Gerberei fiel mir irgendwie nicht ein und ein Schnitzel im Goldenen Löwen erschien mir zur späteren Stunde dann doch etwas zu mächtig.   Ich erinnerte mich an den Besuch im Da Angelo vor vielen Jahren. Das muss auch nach einer Klettertour gewesen sein. Das urige Ambiente atmete damals den sympathisch zeitlosen Charme der 80er Jahre und auch die Pizzen waren von anständiger Qualität. Ein kurzer Anruf bei Familie Vangelista sicherte uns zwei Plätze in dem seit 1983 ! in der Annweiler Hauptstraße ansässigen Familienbetrieb. Empfehlungstafeln uff de Gass Mit den beiden Brüdern Claudio und Giuseppe Vangelista hat seit ein paar Jahren die 2.Generation das Sagen. Sie sind das gastronomische Erbe ihrer Eltern, Rosel und Angelo, angetreten und haben der in die Jahre gekommenen Pizzeria ein komplett neues Erscheinungsbild verpasst. Außenansicht 1 Ich traute meinen Augen kaum, als wir den zeitgemäß umgestalteten Gastraum betraten. Im Vergleich zu früher war das alteingesessene Traditionslokal kaum wiederzuerkennen. Gastraumimpression 1 Hell, offen, freundlich und großformatig ging es in dem geschmackvoll renovierten Ristorante zu. Zu den hellen Wandfliesen in unverputzter Kalksteinoptik passten die crèmefarbenen Kunstlederüberzüge der Stühle und Wandbänke. Freigelegte Holzbalken fügten sich zeitlos rustikal in das ansonsten eher modern wirkende Ambiente ein. Großformatige Impressionen aus dem Heimatland brachten etwas Farbe in den von Strahlern und Hängeleuchten hell illuminierten Gastraum, in dem etwa 60 Personen Platz fanden. Gastraumimpression 2 Beim Gang zu den Nassräumen landete ich auf einer idyllischen Terrasse, die jedem lauen Sommerabend zur Ehre gereichen würde. Über die Terrasse zu den Toiletten Zusätzlich stand rechterhand noch ein Nebenzimmer für Gesellschaften und/oder Feierlichkeiten zur Verfügung.  Blick ins Nebenzimmer Für den Durst orderten wir einen Liter gefiltertes und mit Kohlensäure versetztes Annweiler Wasser 5 Euro aus der Quelle hinterm Haus oder dem Wasserhahn . Das Blubberwasser nannte man hier „Trifelsperle“ und es machte seinem Namen alle Ehre, denn es perlte wenig später ganz gehörig in unseren Gläsern und die Reichsburg war ja auch nicht weit. Mein Kollege linderte seinen Bierdurst ganz unkonventionell mit einer Flasche vom herb frischen Karlsberg Urpils 0,33l für 3,30 Euro , der berühmten FCK Brauerei aus Homburg im Saarland.   Es waren zwei Suppen im übersichtlichen Vorspeisenangebot gelistet. Beide sagten uns zu. Mein Kollege entschied sich für die Minestrone, während es mich mal wieder nach einer Tomatensuppe beide für jeweils 6,50 Euro gelüstete. Die Portionen waren für den abgerufenen Preis absolut in Ordnung. Bald löffelten wir aus den Tiefen unserer Teller ungeniert aus dem Vollen, denn der Hunger hatte sich zuvor vehement und unnachgiebig zu Wort gemeldet.     Meine Tomatensuppe war mit einem gehörigen Schuss Sahne „nachgesämt“ worden. Hätte es meiner Meinung nach gar nicht gebraucht, denn geschmacklich brachte der Flüssigrahmeinsatz der ansonsten tadellos zubereiteten Zuppa di Pomodoro keinen Zugewinn. Aber da bin ich vielleicht zu sehr Purist, der das lactosefrei pürierte Rote ehrt. Zu den Suppen reichte man ein wenig Körbchen mit hellem Brot, wahrscheinlich aus dem gleichen Teig geknetet wie unsere beiden Pizzen, die wir als Hauptgerichte bald zu uns nehmen sollten. Meine Zuppa di Pomodoro Mein Kollege lobte seine angemessen tomatisierte Gemüsesuppe, die mit ordentlicher, nicht komplett weich gekochter Genesungseinlage punktete. Die gehaltvolle Italo Terrine zeugte von bewährtem Handwerk, das auf einfacher, aber schmackhafter Trattoria Tradition basierte. Ein vollmundiger Appell an die vorher in der Wand gelassenen Lebensgeister, die Löffel um Löffel in dem müden Felskameraden wieder erwachten. Die Minestrone Nach angenehmer Wartezeit wurden unsere leeren Suppenteller von zwei herzhaft belegten Hefeerzeugnissen aus dem Pizzaofen ersetzt. Mich zog es dabei in Richtung „Calabria“, die als mittelgroßes Wagenrad mit 29 cm Durchmesser und diversen Schweinereien für mittlerweile „normale“ 12,50 Euro geliefert wurde. Zwei Sorten Salami scharf und normal sowie kleine, gebratene Hackfleischkleckse wurden von frischen Champignons komplettiert. Pizza Calabria Definitiv kein Belag für Verfechter der reinen Rundbackwarenlehre, aber ein handfest gesetztes Fanal gegen den gesunden Volkshunger. Warum man mir allerdings noch 0,50 Euro Extra für die Paprikasalami berechnete diese war in der Karte als serienmäßiger Belag ausgewiesen… entzieht sich meiner Kenntnis. Bemerkt habe ich den kleinen pekuniären „Unterjubler“ erst bei der genaueren Inspektion der Rechnung hinsichtlich dieses Berichts. Sicherlich ein Versehen, das sich vor Ort hätte problemlos klären lassen. Meine Calabria im Detail Mein Kollege ließ es noch eine Spur pikanter angehen. Seine große Pizza „Diavola“ 12 Euro war nicht minder zutatenreich bestückt. Peperoni, Kapern, Oliven, Paprika und auch ein wenig gebratenes Hack befanden sich in gefälliger Anordnung auf der appetitlich aussehenden Deftscheibe. Neben der saftigen Auflage war es vor allem der nicht zu dünn geratene Boden, der mit seiner angenehm fluffigen Textur zu gefallen wusste. Kein durchgeweichter, pappiger Fladen, sondern eher eine Art idealisiertes Hefebrot, das seine Funktion als luftig lockere Unterlage mit Bravour erfüllte. Pizza Diavola Nachdem wir beide Teigfladen ohne uns wirklich anstrengen zu müssen – verspachtelt hatten, waren wir uns schnell einig: Pizzen können sie im Da Angelo – und das mit Sicherheit seit vielen Jahren. Über das neue Design kann man geteilter Meinung sein. Ewiggestrige und Berufsnostalgiker sehnen sich vielleicht nach dem Beizambiente vergangener Tage zurück. Ich finde die Verjüngungskur hat dem Traditionslokal gutgetan. Auch ein moderneres Interieur kann seine gemütlichen Ecken haben.   Natürlich merken wir uns diesen sympathischen Familienbetrieb für kommende Kalorienkompensationen nach anstrengenden Klettertouren rund um Annweiler, was wohl einer Empfehlung gleichkommt."

Robichon

Robichon

Orensfelsstr. 31, 76833 FRANKWEILER, Frankweiler, Germany

Menu • Sushi • Cafés • Mexikaner • Asiatisch


"When the Frenchman Bruno Robichon, together with his wife Hannelore, took over the village business “Zur Frankenburg” in the Orensfelsstraße in July of 1984 in the idyllic Rieslingdorf Frankweiler, the southern Palatinate seemed to be even more culinary. Well, in the same year, a certain Karl-Emil Kuntz took over the office of the chef in the Haynaer Krone and cooked his first star two years later, but otherwise, in the region lined by wine bars, ostrich farms and village bites, there was not much going on. The love of the defensive regional cuisine went first and foremost through the Saumagen. In this respect, this luxury slave, committed to the cuisine of our neighboring country, was something extraordinary from the outset in the heart of Frankweiler's residential area. And that today, 35 years later, the restaurant still exists and still enjoys a great popularity, speaks for its continuous quality, with which exquisite Franko classics have been served for over three decades. As a solid gastronomic authority and reliable recommendation, this family-run traditional place is no longer a secret tip. And so I also enjoyed the classic French inspired bistro cuisine of Maître Robichon for the first time 25 years ago. A family Christmas dinner led me back then into the living house, which is very little on top kitchen. The fish dishes prepared on the spot from then keeps my long-term culinary memory stored until today. On the other hand, the homey living room-winter garden atmosphere of the two guest rooms together around the 45 seats, I had no longer quite on the screen when, together with my wife, on a warm summer evening in mid-August after a long abstinence, I slipped back there again. The fact that the following visit should take place just two months later was not yet possible. Apparently, we must have liked it quite well. Also in August we knew nothing about the upcoming renovation of the first guest room, to which we missed a completely new look. In the formerly traditional living room with a well-maintained farmhouse atmosphere held a not inferior chic bistroambiente entrance. With new lighting in the form of contemporary pendulum spots, green walls and noble wooden tables and wall benches made according to their own ideas, this was a surprise in the very best brasserie channel. On both visits I reserved via Facebook or email. I communicated both with the daughter Sophie FB , who has worked in the service sector for seven years, and with her mother Hannelore Mail . The latter, thanks to her dedicated daughter, obviously makes it a little quieter after so many years in the gastro and is no longer behind every evening. And so was the daughter of Sophie, who kindly received us and transported our jackets to the wardrobe. She was supported by another service force on both evenings. Our questions were answered professionally and openly. We had enough time, and after every walk we were asked if everything was fine. This did not happen as a study, but sounded for real interest in the good of the guest. The fact that during the visit in October the chef came to our table for a small professional empire about the preparation of his bouillabaisse showed us that one takes time here not only for the tribal clarinets. Mr. Robichon was relieved in the kitchen by another chef Nils, who had also completed his apprenticeship here and acted as the right hand of the boss. I also saw the young Azubi Tobias through the riches to the kitchen. The one or other remedy seemed to complete the manageable staff ceiling of the place. According to the existing Womanpower was limited to the essentials without having to act in a thirsty way. Bruno Robichon wants to bring his guests closer the fines of the French cuisine and offers, in addition to a reduced à la carte selection of classic bistro dishes fish soup, mixed appetizer plate, croustillant with lamb filling, fillet from the Charolais-Rind, medallions from the Breton lamb and sea grind fillet with scallops three different menusourmetal season. Some of the à la carte dishes are found in a slightly modified form in the menus. The decision for the five-course 60 Euro gourmet menu was not difficult for me. The original Seeteufel-Carpaccio could easily be exchanged for the much praised fish soup with Rouille and Croutons. A fine selection of cheeses and a tartelette with lemon mousse and lemon-thymian-sorbet were added to the second and third aisle wolf fillet and lamb medaillons. My wife was taken to Provence from the 49 Euro season in four stages. On her palate voyage, she was sent to the south of France by grilled Provencal vegetables with goat fresh cheese, a small fish soup with roasted dorade fillet, rabbit pupils with fresh puffs and apricots with lavender cream and apricot sensorbet. The really excellent assorted bottle wine card, which, in addition to a variety of French trouvailles, also lists good Palatinate drops, makes the heart of every wine lover beat faster. All important wine regions of our neighbouring country are represented with selected chalks. In addition to Burgundy, Beaujolais, Bordeaux and Rhônetal, even the Maconnais, the Loire and the Languedoc vinophil are honed. Friends of large Palatinate plants may enjoy Riesling von Rebholz Siebeldingen, Weißburgunder von Münzberg Landau-Godramstein and Spätburgunder by Messmer Burrweiler. Small bottles of 0.375l are also represented in the extensive grape juice range of Robichons. In August, we selected a quarter of Côtes du Rhône Villages Séguret from the Domaine de l’Amandine for fair 5.50 euros as well as a juicy Weißburgunder Cabinet from the Siebelding wine specialist Wilhelmshof to 6.50 euros for the same amount. The red Southern French was a real wolf in the sheep's fur. He flattered us through the summer evening, while Mr. Weissburgunder, with melt and a hint of exoticism, could not have given us a better counterpart. When we arrived in October, there was no trace of restraint regarding the choice of a suitable bottle wine. The 14% Réserve Rouge from 2012, called “Mas de Tannes” from the exceptional winner Paul Mas Languedoc, proved to be a worthy food companion, who swung deep dark in our glasses with wonderful bottled ripe. With a price of only 23.50 euros, he was also a real bargain. To agree, our “bouches” were thoroughly “amused”. In August we enjoyed an aromatically fragrant paprika-espuma with olive oil emulsion, which, just like the two months later, refined with curry and filled with a fig-acid red-bete vinaigrette, the small glass aromatically. A hint of seasonality that had already been felt in the airy buzz. To this end, hearty cheese-wind bags, called “Gougères” in Burgundy, were presented. Fluffiger couldn't have had the greetings from the kitchen. At the latest when we arrived at Bruno Robichon for the second time a few days ago, we realized how important the chef is a fine acid component in his dishes. This draws like a red taste thread – in different nuances and shades is understood – through its food repertoire. Typically French. The start was made by a fish soup, completely without alcohol, which came on a strong bobillon basis with dead evening roasts and a lot of tasty sea noise. On the edge of the plate filled with juicy fish fillet insert, a yellowish hem kissed from the hearty use of one of the most important Bouillabaisse spices ever, the saffron. Also the use of garlic was not deliberately under homeopathy from the outset. Consequently, the aromatic fish broth confronted my taste pale with a Mediterranean-maritate wide wall format, which I had only perceived a trace more intensely at the port of Marseille. But that was a long time ago. Bravo, Mr Robichon’s “subscription court” was a very successful kick-off and came up with a lucullic hit. I could even dispense with Rouille, roast bread and cheese rasps, which were not allowed to be missing as obligatory supplements, so beautifully advised Brunos Bouillabaisse. My wife also praised her vegetable hills fragrant with fresh herbs, with roasted pine nuts, fine olive oil and a handsome goat cheese filling. The grilled main players were Aubergine, Zucchini and Paprika. However, the acute use of garlic, sage, thyme and rosemary made them completely unfold. The cheese cream of the goat, also with a herbal note, fits perfectly into this colourful Provence-Potpourri with its slightly herbal freshness. We switched a gear higher. While Madame was presented with a slightly smaller version of the fish soup adapted to the menu, I got it to do with a perfectly fried seawolf fillet on the skin that throned on homemade Sepia noodles. A “cleaning” well tasted Sauce Ratatouille complemented this already purely visually very successful course of fish in a pleasantly savory way. It's good that there were a few more bitches from the Weißburgunder cabinet in the glass. Because the fish plate was excellent. Oh, how wonderfully such a snorkellessly cooked Mediterranean food made from high-quality basic ingredients tastes! What more does it need? But there was more. And also the meaty “tasks” of the evening we wanted to ask ourselves. Especially since the macchia's baled scent in the form of two juicy lamb medaillons from Brittany rose into my nose on an equally well-smelling sauce level. The potato gratin was served à part in a small dish. To this end, slightly bite-resistant, cooked vegetables peas, carrots, Kohlrabi . A classic three-component dish, which lived primarily from the handmade impeccablely prepared lambs and the two easily grown-through, à point-grilled medallions of the salt marshes, which were naturally very spicy. Its aromatic meat was congenially refined by an animating herbal marinade, not only the highest olifactory demands, but also produced a wide palate grease with its end user. Also wonderfully juicy the one Roulade did not dissimilar paupiette of the rabbit, which my wife joined together with pifferlings of the high quality class. And everyone who knows himself in meat dishes who quickly hops into the dryness of such a bunny. A hint of basil, which touched both from the filling of the carnival back and from the lushly portioned jus, surrounded the feast served with the same vegetables. Maître Robichon also gave this full-bodied appetizer a certain extra and made my heart lady spoon out of the full. The cheese course before the dessert consisted of four well-ripened specimens. Goat cheese roll, Comté, Reblochon and Fourme d’Ambert covered a quite wide range of flavours ranging from mild to spicy. This was also a pleasant cross-section through the French cheese continental. The creamy Fourme d’Ambert, the soft goat cheese, the slightly more flexible reblochon and the hard bar from the Franche-Comté were really fun. The quite lush menu portion was managed by us in the sharing mode. The milk products offered should not close our stomachs. Because the sweet finale was before us. The tartelette, flanked by Him- and Heidelbeeren and equipped with lemon mousse, from the finest grape vinegar had received a ball of lemon thyme sorbet on the plate as an acid-aromatic counterpart. Well, that with so much citrus freshness a few little Merinque cups turned my dessert back to the sweet. The wife was also attached to her apricot abdomen, whose excellent lavender creams extended the sweet ripe fruit pieces blessed by abundant carotene by a slightly herb note. The apricot sensorbet also provided the appropriate freshness. Sauer, herb and sweet – a combination that actually raises every dessert to a round taste experience. The fact that we were crowned with two pieces of Schokotarte made us nothing at all, especially since this Petit-Four replacement would have denied each good Patissier a jealous “Chapeau”. This was not a chisel, but an entry draught for lovers of the elevated cocoa content. Along with the last red wine cap, this was impeccable or “comme il faut” as the French says. Like I would like to review the second visit here. But that would probably blow up the textual framework. Only so much is said: my two à la carte dishes selected this evening, a fabulously grilled duck pot liver on apple leafy pillows with lentils on Vinaigrette with fabulously delicate tranches from duck breast 22,50 Euro and the perfectly medium rare fried fillet from the Charolais cow on red wine sauce, autumn vegetables For the sake of completeness, the four stations of their culinary autumn hike are briefly listed. Goat fresh cheese with red bee and autumn vegetables made the colourful start. The intercourse was marked by a Coquilles St. Jacques, filled with Crevettes, Mies and Sapphire, which was not so dissimilar to the baked Breton species. At the main course, the breast and throat of the mare chick zealed for the most juicy moments on the plate. A wonderfully sinful Mirabellen-Clafoutis had been given to Zwetschgencomott and Mirabellensorbet as an adequate companion. For us a dessert for sharing and dahiny. Merci Sophie, Merci Bruno for these two evenings at a very high level of taste. The extremely well-priced Gaumenorgia impressed and we are looking forward to the next visit. Bringing such quality to the plates for 35 years is worth all honour. Chapeau, monsieur!"

Zur Alten Gerberei

Zur Alten Gerberei

Prangertshof 11, 76855 Annweiler am Trifels, Rhineland-Palatinate, Germany

Menu • Kebab • Fastfood • Mexikaner • Vegetarier


"Ich muss mir ja hier von so manchen alten Hasen nachsagen lassen, die Lust am Essen, oder zumindest am Schreiben verloren zu haben. Aber das juckt mich nicht. Zu Hause kanns auch ganz gut schmecken. Doch ich selbst war jetzt auch schon mehr als ein halbes Jahr in keinem Lokal mehr, hätte nie gedacht, dass ich es mal wirklich vermisse. Aber zum Glück geht es jetzt wieder aufwärts (wie lange wohl? und gestern bot sich die Gelegenheit zur ersten Einkehr seit ewig langer Zeit. Ein paar Kumpels sind in der Pfingstwoche in die Pfalz zum Wandern gefahren. Ich konnte mir nur für eine Tagestour Zeit dafür nehmen und so marschierten wir gemeinsam an einem glücklicherweise trockenen Donnerstag in Annweiler startend zum Rehberg und rüber zur Trifels zurück in den Luftkurort. 17,2 km bei 720 Höhenmetern. Macht durstig und schwere Beine. Gegen den Durst halfen ein bis fünf Flaschen Wein aus pfälzischen Weinbergen und von der Nahe. Die Beine geben auch bald wieder Ruhe. Jedenfalls waren wir glücklich darüber, nach dieser Tour im Sommergarten des Restaurant Weinstube Zur alten Gerberei Platz zu bekommen, nachdem morgens per Mail reserviert wurde. Die positive Antwort kam zügig. Außenansicht I Gegen 17:15 trafen wir im Altstädtchen ein, ich musste noch einen Corona Schnelltest vor Ort vollziehen, der mir später mit 5€ berechnet wurde. Wir waren so gut wie die ersten, und nachdem mein Test negativ war, durfte ich zu den anderen, die schon Getränke vor sich stehen hatten. Im Inneren ist es teils rustikal und teils modern eingerichtet. Außen saßen wir umringt von Pflanzen direkt am Rande der Queich, die hier vorbeifließt und früher Arbeitsplatz der Gerber war, von daher auch der Name der Lokalität. Zum Glück saßen wir unter großen Schirmen, denn es begann zu Regnen. Der kurze Schauer verzog sich aber schnell und später zeigte sich sogar die Sonne. Sommergarten Wir saßen an Rattanmöbeln, der Tisch mit einer schwarzen Glasscheibe für bessere Hygiene bedeckt. In der Mitte ein Platzset mit Blumengesteck. Mehr gab es nicht an Deko. Ein Körbchen mit Servietten und Besteck wurde nach der Bestellung an den Tisch gebracht. Die Karte zeigt sich als klein und überschaubar. Zwei Suppen und Knoblauchbaguette als Vorspeisen, im Vordergrund Fleisch und Bratengerichte die eher in die Herbstzeit passen wollen, aber auch typische Pfälzer Traditionsgerichte wie Saumagen und Leberknödel fehlen hier nicht. Dazu ein Pastagericht, Flammkuchen, Käsespätzle. Und saisonal bedingt Spargel zum Teil mit (Wild Schweinmedaillons und Dampfkartoffeln. Getränketechnisch musste ich mich mit zwei alkoholfreien Weizenbieren zufrieden geben. Die kamen von Valentins und sollten mich 3,90€ je 0,5l kosten. Die Weinkarte gibt jetzt auch nicht unbedingt Grund zu Freudensprüngen. Zur Vorspeise wählte ich dann eine Spargelcremesuppe mit Croutons (4,60€ Spargelcremesuppe mit Croutons Gut heiß in klassischer Löwenterrine serviert konnte die Suppe geschmacklich wie optisch überzeugen. Ich hätte sie vielleicht noch etwas länger köcheln lassen, das Mehl der Mehlschwitze schmeckte doch noch raus. Ansonsten wunderbar cremig mit angenehmer Säure und Spargeleinlage. Die Croutons dagegen fielen bei mir komplett durch, konnte die fertig zugekauften, penetrant nach Kräutern schmeckenden Brotwürfel nicht essen. Dabei sind die Dinger so leicht selbst zu machen, und altes Brot fällt doch immer an. Leichte Abzüge in der B Note, 3,5* Der Service, an diesem Abend von zwei Damen gestemmt, agierte tadellos, aufmerksam und aufgeweckt. Das Abräumen dauerte zwar etwas, aber keiner musste lange vor leeren Gläsern sitzen. Als Hauptgang sollte es für mich dann ein typisches, pfälzisches Gericht sein. Also dann den Pfälzer Teller mit Bratwurst, Leberknödel und Saumagen. Dazu servierte die Küche Weinsauerkraut und Dampfkartoffeln. (13,50€ Pfälzer Teller Sah schon mal recht ansprechend aus. Eine Scheibe gebratener Saumagen, darauf eine mittelgrobe, vorgebrühte Bratwurst und ein Tennisball großer Leberknödel. Ein paar Kartoffeln dazu und das Kraut versteckte sich unter dem Saumagen. Eine dunkle Bratensoße komplettierte den Pfälzer Nationalstolz. Zu 100% überzeugt wurde der Hunsrücker Gaumen nicht so wirklich. Die Kartoffeln schon leicht kühl und etwas verwässert, das Kraut dagegen wunderbar abgeschmeckt, nicht zu sehr verkocht und noch mit leichtem Biss. Gefiel mir sehr gut. Die Bratwurst als auch der Saumagen, den ich mir auch gerne etwas krosser gebraten gewünscht hätte, präsentierten sich etwas fade im Geschmack. Sicher solide, gut gemachte Handwerkskunst, geschmacklich war aber Luft nach oben. Der Leberknödel dagegen in seiner äußerst luftig, lockern Art überzeugend, der Lebergeschmack nicht zu dominant, was ich vom Majoran nicht behaupten kann. Das war mir etwas too much, auch die Pfeffernote spürbar deutlich. Dennoch war ich im Großen und Ganzen zufrieden. Die Soße hätte ich so nicht gebraucht, war etwas leblos und unscheinbar. 3,5* Die Portion jedenfalls für mich reichlich, bei einem echten Pfälzer wäre mit Sicherheit noch Platz für einen Nachtisch oder weiteres gewesen. Der Bauch verlangte nach einem Klaren, doch die 130km nach Hause waren dagegen. Abgerechnet wurde separat mit ordentlichem Bon, die Verabschiedung war von allen Seiten freundlich. Wenn ich noch mal in Annweiler sein sollte, könnte ich mir durchaus vorstellen wieder hier einzukehren. Gerade draußen sitzt man sehr gemütlich, mit einem Hauch von Venedig, oder Colmar, wenn wir schon in der Nähe zum Elsass sind ; Außenansicht II"